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Max Tzwangue - Kurzbiographie
Max Tzwangue, Jahrgang 1925, organisierte sich zunächst 1942 in der Union des Jeunes Juifs, ab 1943 war er Mitglied der Stadtguerilla-Einheiten der kommunistisch orientierten FTP-MOI in Lyon und Grenoble und kämpfte bis zur Befreiung im Maquis Perigord. In Grenoble kämpfte er gegen die Gebirgsjägereinheiten (153. Res. Div.), die die Massaker auf dem Glieres, im Vercors und in Seyssel zu verantworten haben. In der FTP-MOI waren vor allem junge jüdische, armenische, italienische, ungarische, polnische, spanische und deutsche Immigranten organisiert. Die allermeisten aber waren junge Juden, sie waren die Überlebenden der großen Judenrazzien, bei denen oftmals ihre Eltern verhaftet und in die Vernichtungslager deportiert wurden. Die Aktivisten der FTP-MOI waren mit ihren Sabotageaktionen, mit ihren Angriffen auf SS und Wehrmacht ein zentraler Faktor im bewaffneten Kampf gegen die deutschen Besatzer. Nach 1945 mussten sie mühselig um ihre öffentliche Anerkennung ringen. Max Tzwangue wird am 30. Mai an der Zeitzeugenveranstaltung in Mittenwald teilnehmen. [VIDEO] Max Tzwangue, der in der FTP-MOI im Widerstand gegen die NS-Herrschaft käpfte, stellt sich vor und gibt einen kurzen Überblick über seine Biographie. Hello, you either have JavaScript turned off or an old version of Flash Player. Get the latest Flash player. |
Ein Denkmal für Mittenwald!
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Gegen jeden Krieg! |