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"Geschenk mit Sprengkraft" - Pressespiegel zu den Pfingsaktionen in Mittenwald 2009Bundeswehr unterstützt Gedenkfeier des Kameradenkreises der Gebirgstruppen e.V. npd-blog.info, 2.7.2009 Die Bundeswehr wird die Gedenkfeier des Kameradenkreises der Gebirgstruppen e.V. unterstützen. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (16/13064) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (16/12793) hervor. 66 Soldaten würden aus diesem Anlass eingesetzt. Die entstanden Kosten von mehr 3.800 Euro würden dem Kameradenkreis in Rechnung gestellt. Die in Rede stehende „intensive Zusammenarbeit“ zwischen der Bundeswehr und dem Kameradenkreis der Gebirgstruppe e. V. gibt es laut Regierung hingegen nicht. "In Mittenwald hat man wenig dazugelernt" Junge Welt vom 24.6.2009, Interview mit Maurice Cling ... Bayern1: Radiobericht zur Denkmalseinweihung vom 2.6.09 Thies Marsen berichtet von der Denkmalsaufstellung und interviewt Maurice Cling in Mittenwald. Die Datei zum download: 3sat Kulturzeit: Das Schandmal von Mittenwald Bericht der 3sat-Sendung Kulturzeit im Juli 2009 über den Protest gegen das Ehrengedenken in Mittenwald Gemeinde stellt sich Diskussion über Zukunft des Mahnmals merkur-online.de, 18.06.2009 Mittenwald - Der „Stein des Anstoßes" hat für viel Gesprächsstoff gesorgt im Ort. Heute soll ein klärendes Gespräch zwischen den Initiatoren und Bürgermeister Adolf Hornsteiner stattfinden. "Mir kuma beisam" - Gespräch über das Denkmal in Mittenwald steht bevor Radio Z, Nürnberg, 16.6.2009 Mittenwald erhielt ein Denkmal zum Geschenk. Dieses räumte die Karwendelgemeinde allerdings in eine Lagerhalle. Wie jetzt mit dem Gedenken an die Opfer der Kriegsverbrechen der Gebirgsjäger weiterverfahren wird? Das ist bisher noch offen. Allerdings sollen diese Woche Gespräche zwischen dem Bürgermeister und der Initiative Angreifbare Traditionspflege stattfinden. Ein Beitrag zum Stand der Dinge .... Gabelstabler gegen Gedenken Frankfurter Rundschau, 12.6.2009 Der Nazi-Jäger fand deutliche Worte. "Es ist eine Schande", sagte Efraim Zuroff, Direktor des Simon Wiesenthal- Centers in Jerusalem, der FR. Und es werfe ein "sehr schlechtes Licht" auf den Alpenkurort Mittenwald, dass es dort immer noch kein Mahnmal für die Opfer der Wehrmachts-Gebirgstruppe gibt. Wohl aber gleich mehrere Denkmäler zu Ehren der gefallenen Soldaten - und sogar eines für den Maulesel, der den Gebirgssoldaten als Tragtier dient. Mittenwald: Denkmal für die Opfer der Gebirgsjäger von Gemeinde abgebaut und entfernt Freies Sender Kombinat (FSK) Hamburg, 5.6.2009 "Stein des Anstoßes" rollt davon merkur-online, 5.6.2009 Mittenwald - Das Denkmal für Mittenwald stand nur sechs Tage auf dem Bahnhofs-Platz. Am Donnerstag ließ Vize-Rathauschef Georg Gschwendtner den Stein des Anstoßes in aller Früh abtransportieren. "Ein Denkmal für Mittenwald" - Proteste gegen Heldengedenken 2009 Radio Z, Nürnberg, 2.6.2009 „Ein Denkmal für Mittenwald“ – mit diesem Ziel hatte die Initiative Angreifbare Traditionspflege am Pfingstsamstag zum Protest gegen die Traditionspflege der Gebirgsjäger und die NS-Kriegsverbrechen mobilisiert. Die Gegenaktionen zum Helden-Gedenken auf dem Hohen Brendten machten Mittenwald einen so bezeichneten Stein des Anstosses zum Geschenk. Die Gemeinde Mittenwald will sich bisher allerdings nicht zum Denkmal äußern. Eine Reportage zu den Protesten in Mittenwald am letzten Samstag: Mittenwald: Proteste Gegen Braune Traditionalisten Radio LORA München, 3.6.2009 Wir haben letzte Woche im Magazin berichtet über die unseligen Traditionsverklärer und Lamettasüchtigen in Mittenwald – und die sehr notwendigen Proteste gegen das Verschweigen von Massakern, die von Gebirgsjägern mehrfach im Zweiten Weltkrieg verantwortet wurden. Brendten-Demonstration: Mittenwalder erhalten Geschenk mit Sprengkraft Mittenwald - Die Brendtengegner haben an Pfingsten nach sieben Jahren ihre Kampagne in Mittenwald beendet. Zum Abschluss der Kundgebungen contra Gebirgstruppe gab's den „Stein des Anstoßes". ... merkur-online.de, 1.6.2009: weiterlesen Angriff auf konservative Gebirgsjäger Frankfurter Rundschau, 1.6.2009 Mittenwald. Für die 80-jährige Pensionswirtin gibt es keinen Zweifel, wer dahinter steckt. Jeder Demonstrant, verkündet die Frau, bekomme 50 Euro Handgeld. Und zwar von Jan Philipp Reemtsma, dem Chef des Hamburger Instituts für Sozialforschung und Organisator der Ausstellung über die Verbrechen der Wehrmacht. "Das ist ein Jude!", geifert die Mittenwalderin. fr-online, 1.6.09: weiterlesen Neue Tradition begründet junge welt, 1.6.2009 Das bayrische Städtchen Mittenwald ist mittlerweile bundesweit bekannt: als der Ort, an dem sich Angehörige der Gebirgsjäger der Bundeswehr in trauter Gemeinsamkeit mit alten Nazis und Kriegsverbrechern alljährlich zu ihrem Pfingsttreffen versammeln. Seit 2002 organisieren Antifaschisten Proteste gegen diese Art der distanzlosen Traditionspflege – und begründeten damit eine neue Tradition, die eigentlich auch den Offiziellen dieses Landes zur Ehre gereichen würde. In diesem Jahr fand das Gebirgsjägertreffen wegen der zu erwartenden Gegendemonstrationen bereits am 17. Mai statt. Radiobeitrag: Denkmalenthüllung in Mittenwald Radio Z, 1. Juni 2009 Am Pfingstsamstag fand vom Arbeitskreis „Angreifbare Traditionspflege“ in mittenwald die Gegenveranstaltung zum Treffen der Kameradschaft der gebirgstruppen statt. Wir berichteten nun schon mehrfach darüber. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde in einer Feierlichkeit auf dem bahnhofsvorplatz ein Denkmal für die „Opfer der Kriegsverbrechen, die in Europa im 2. Weltkrieg begangen wurden“ eingeweiht. »Stein des Anstoßes« Neues Deutschland, 2.6.2009 Mittenwald (ND-Hintze). Im bayerischen Ferienort Mittenwald erinnert nun auch ein Denkmal an die Verbrechen von Gebirgsjägern der deutschen Wehrmacht. Bei dem »Stein des Anstoßes«, der am Sonnabend auf dem Bahnhofsvorplatz im Beisein von rund 200 Antifaschisten enthüllt wurde, handelt es sich um eine Vitrine, die Steine von Hausruinen aus dem italienischen Ort Falzano di Cortona zeigt. Deutsche Gebirgsjäger hatten im Juni 1944 14 Bewohner dieses Dorfes ermordet. Der Befehlshaber des Massakers, der heute 90-jährige Josef Scheungraber, muss sich dafür derzeit in München vor Gericht verantworten. In Italien wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt. Erinnerung an die Opfer der Nazis Süddeutsche Zeitung, 2.6.2009 Mittenwald - Jahrelang sind sich an den Pfingsttagen in Mittenwald die Mitglieder des "Kameradenkreises der Gebirgstruppe" sowie die Anhänger des "VVN - Bund der Antifaschisten" und des Arbeitskreises "Angreifbare Traditionspflege" unversöhnlich gegenüber gestanden. Der Grund war das "Totengedenken" des Kameradenkreises an seinem Ehrenmal am Hohen Brendten. ... Ein Denkmal für Mittenwald - Pfingsten 2009 de.indymedia.org Am Samstag, 30. Mai 2009, versammelten sich auf dem Bahnhofsvorplatz in Mittenwald an die 200 Menschen, nunmehr zum achten Mal, um gegen die mörderische Tradition der Gebirgsjäger zu demonstrieren. ... |
Ein Denkmal für Mittenwald!
Entschädigung aller NS-Opfer! Keine Straffreiheit für Kriegsverbrecher! Keine Ruhe! Prozess gegen den Gebirgsjäger Josef Scheungraber in München: Entschädigung jetzt!
Gegen jeden Krieg! |