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Bericht vom Besuch bei Max Schneider am 1.12.07Auch in Berlin haben sich um 9.00 früh ca. 30-40 Leute an der Ecke Bernauer Str./ Rheinsberger Str. getroffen. Mit Transparenten wie "Das Schweigen durchbrechen - NS-Täter zur Verantwortung ziehen" zogen sie auf der Straße zur Rheinsberger Str. 22, wo Max Schneider, einer der in La Spezia verurteilten ehemaligen SS-Angehörigen, wohnt. Direkt vor seinem Haus wurden in mehreren Redebeiträgen die Nachbarinnen und Nachbarn Schneiders über den historischen Hintergrund des Massakers, des Verfahrens in Italien und über die Verurteilung Schneiders informiert. Auch angesprochen wurde sein Verhalten und seine Position zu den Vorwürfen. Nach mehreren Versuchen von Journalisten, von ihm eine Stellungnahme zu erhalten, bedauerte Schneider lediglich in einer offiziellen Pressemitteilung seines Anwalts, dass er als Einheit die 16. Panzergrenadier-Division gewählt hatte. Eine Tatbeteiligung stritt er ab. Darüber hinaus zeigt er keine Reue noch findet er Worte des Bedauerns gegenüber den Opfern und Angehörigen. Das frühe Erscheinen im strömenden Regen wurde honoriert. Herr und Frau Schneider griffen zum Telefonhörer, um sich bei der Polizei wg. Bedrohung zu beschweren und Anzeige zu erstatten. Schauen wir mal, wo man sich so wieder trifft. Ein Bericht aus der TAZ liegt hier:
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